Deinsen an der Tabellenspitze / Zweite geht in Mehle unter

11. September 2017

Es war ein „schmutziger Arbeitssieg“, so Trainer Benjamin Fredrich nach den 90. Minuten, doch am Ende hatten die Deinser die drei Punkte in der Hand, die ihnen den Sprung an die Tabellenspitze sicherten. Die Ochtersumer machten ihnen das Leben mit einer sehr kompakten Defensive schwer. So waren die Gastgeber zwar feldüberlegen, hatten aber auch Probleme, sich ganz klare Chancen zu erspielen. In der 38. Minute war es dann aber soweit, Martin Gusek nutzte eine Vorlage von Tobias Brandes und erzielte das überfällige 1:0. Von den Ochtersumern gab es keine nennenswerten Offensivaktionen, so dass es bei der knappen Führung des TSV blieb. Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild. Deinsen drückte auf den nächsten Treffer, der aber nicht fallen wollte. „Wir haben es verpasst, das 2:0 zu erzielen. Dann wäre das Spiel gelaufen gewesen.“ So mussten die Deinser aufpassen, dass der VfR nicht noch zu einem erfolgreichen Konter startet. In der 65. Minute wäre es fast soweit gewesen, als die Gäste die Latte trafen. Als die Ochtersumer ihre Defensive lockerten, ergaben sich für die Deinser noch gute Räume, das 2:0 zu erzielen, aber gleich mehrere hundertprozentige Chancen wurden nicht genutzt.

Der SV Mehle zeigte gegen die zweite Vertretung des TSV Deinsen eine ganz starke Leistung , setzte alles um und spielte die insgesamt neun Treffer auch gut heraus. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der 1. Minute durch Tom Bruns nach Vorlage von Tim Bruns mit 1:0 in Führung. Drei Minuten später bereits das 2:0 für den SV durch Marc Tüting, Vorabeit von Falco Böhland. Damit war praktisch schon früh eine Vorentscheidung gefallen, zumal von den Gästen kein Aufbäumen kam. Noch vor der Pause legten die Mehler zwei weitere Tore nach.In der 38. Minute traf Tom Bruns zum 3:0, praktisch mit dem Pausenpfiff erhöhte Marc Tüting zum 4:0-Pausenstand. Auch den zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren nach Belieben. In der 57.Minute fiel das 5:0 durch Falco Böhland nach Vorlage von Yves Opitz. Der TSV hatte sich nun schon aufgegeben und nichts mehr gegenzusetzen. Nach einer Flanke von Yves Opitz in der 63.Minute das 6:0 des SV Mehle durch ein Eigentor von Oliver Schulze. In der letzten Viertelstunde lief Yves Opitz zur Hochform auf und schaffte noch einen lupenreinen Hattrick. In der 76. Minute das 7:0 durch ihn nach einer Vorlage von Tom Bruns. Das 8:0 folgte in der 85. Minute. Diesmal gab Stefan Schwarze die Vorlage für Yves Opitz. Ihm war dann vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. In der 88. Minute traf er, nach Vorlage von Tom Bruns, zum 9:0-Endstand. Dabei blieb es, obwohl in den 90 Minuten auch ein zweistelliger Sieg des SV drin war.

Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert“, waren sich Trainer Lars Ratheisky und Betreuerin Eva Beining nach dem Abpfiff. zwar hatten sich die Deinserinnen einen Punkt erspielt, aber es war auch deutlich mehr drin. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start, Natascha Kempf hatte bei einem Pfostentreffer nach drei Minuten Pech. Aber in der Folgezeit erwiesen sich die Hildesheimerinnen als Spielstarker Gegner, der sich über die Flügel immer wieder in Szene setzen und für Gefahr im TSV-Strafraum sorgte. Aber auch der Gastgeber erspielte sich Chancen, aber bis zur Pause gelang beiden Teams kein Tor. Kurz nach dem Wiederanpfiff fiel dann der erste Treffer: Natascha Kempf setzte Sabrina Legat in Szene, die im Nachschuss erfolgreich war (37.). In der Folgezeit verpassten es die Deinserinnen, den zweiten Treffer nachzulegen. Auf der Gegenseite war es dann Franziska Müller, die in der 48. Minute das 1:1 erzielte. Jetzt hatte Hildesheim Morgenluft gewittert und drängte auf das 2_1. „Man hatte den Eindruck, dass uns das 1:1 reichte“, so Eva Beining, die einige Nachlässigkeiten ihres Teams sah. Der TSV hatte das Glück des Tüchtigen, gleich zwei PSV Schüsse landeten am Pfosten. Kurz vor dem Abpfiff hatte Leonie Pawel das 2:1 auf dem Fuß, ihr Schuss ging nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Das wäre aber auch des Guten zu viel gewesen. Das 1:1- Unentschieden entsprach dem Spielverlauf.

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